WGMK - Wissenschaftliche Gesellschaft für Maschinenelemente, Konstruktionstechnik und Produktentwicklung e.V.

Ende 1950 entschlossen sich auf Initiative der Professoren Kollmann, Cornelius, Martyrer und Niemann alle Vertreter der sogenannten klassischen Maschinenelemente-Lehrstühle in der Bundesrepublik Deutschland zu einem alljährlichen Erfahrungsaustausch über Lehre und Forschung. Das Treffen fand jeweils Anfang Oktober und meistens an einem Hochschulort statt. Man traf sich schon bald in Begleitung der Ehepartner. Von Beginn an stand somit der freundschaftliche und gesellschaftliche Aspekt stark im Vordergrund. Bei allen fachlichen Fragen in Bezug auf Forschung und Lehre blieb dieser Grundgedanke eines Freundeskreises auch bei steigender Mitgliederzahl erhalten.

Die Gründung des Vereins WGMK (und damit die Verabschiedung der ersten offiziellen Satzung) erfolgte am 02.10.1975 in Wien mit insgesamt 28 Mitgliedern. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wuchs die Zahl der Mitglieder sprungartig. Gleichzeitig begann Anfang der 90er – sicherlich auch forciert durch die Gründung des Berliner Kreises – eine Diskussion über eine Neuausrichtung der WGMK mit dem Ziel, in Zukunft bei forschungs- und gesellschaftspolitischen Fragen besser Einfluss nehmen zu können. Dem trug die am 05.05.2000 verabschiedete neue Satzung Rechnung.

Seitdem hatte sich die WGMK stetig in diese Richtung weiterentwickelt, ohne die Betonung des Freundeskreises aufzugeben.

 

Berliner Kreis – Wissenschaftliches Forum für Produktentwicklung e.V.

Der Berliner Kreis – Wissenschaftliches Forum für Produktentwicklung e.V. – wurde 1993 in Berlin gegründet. Gründungsmitglieder waren u.a. Prof. Beitz, Prof. Grabowski, Prof. Krause und Prof. Spur. Der Berliner Kreis verstand sich als deutschsprachiges Kompetenznetzwerk, das die Vision der nachhaltigen Zukunftssicherung, Beschäftigung und des Wohlstands durch Produktinnovationen im Maschinenbau und in verwandten Branchen (wie z. B. der Automobilindustrie und der Medizintechnik) verfolgte.

Übergeordnete Ziele des Berliner Kreises waren die Förderung von Produktinnovationen und die Verbesserung von Produktentwicklungsprozessen durch wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch, Initiierung und Mitgestaltung von Forschungsinitiativen, enge Kooperationen mit der Industrie sowie durch Vermittlung der Bedeutung von Produktinnovationen in Politik und Gesellschaft.

Der Berliner Kreis praktizierte ein besonders wirksames Modell der Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Ziel, die Entwicklung neuer Produkte zu stimulieren und zur Marktreife zu bringen. Kern dieses Modells war die Zusammenarbeit mit einem assoziierten Industriekreis, zu dem mehr als 50 Führungspersönlichkeiten der Industrie zählten. Jährlich fand ein gemeinsames Treffen der Professorinnen und Professoren mit dem Industriekreis statt.