
Das Steinbeis-Trasferzentrum Federtechnik an der TU Ilmenau bietet in Zusammenarbeit mit dem Verband der Deutschen Federindustrie, Hagen eine Weiterbildung zum Thema „Kaltgeformte Federn“ an.
Themen
- Werkstoffe für federharte Drähte und Bänder
- Berechnung von Federn (analytisch, FE-Simulation, FKM-Richtlinie Federn)
- Federherstellung (Umformung und nachgelagerte Prozesse, wie Wärmebehandlungen, Schleifen, Vorsetzen, Kugelstrahlen)
- Federprüfung und Prüfung von Ausgangsmaterialien
- Beurteilung von Federbrüchen
Qualifikationsziele
Die Vorträge vermitteln Kenntnisse zu kaltgeformten Federn aus Band- und Drahtmaterial (Flach- und Flachformfedern, Spiralfedern, Tellerfedern, Schraubenzug- und -druckfedern, Schenkelfedern). Es werden Ausgangsmaterial, Berechnung, Herstellung inklusive Nachbehandlung und Prüfung der Federn diskutiert. Die für Federn zutreffenden Normen, die in den DIN-Taschenbüchern 29 und 349 zusammengefasst sind, werden beleuchtet.
Spezielle Themen behandeln die Grundlagen der Lebensdauerberechnung, FEM-Simulationen, das Kugel- und Spannungsstrahlen sowie den Korrosionsschutz von Federn.
Zielgruppe
Dieser Lehrgang richtet sich einerseits an Ingenieure und Techniker, die eine Tätigkeit bei Federherstellern aufgenommen haben und für die Entwicklung, Berechnung und Herstellung von Federn verschiedenster Formen verantwortlich sind.
Andererseits erhalten Angestellte in Entwicklung, Konstruktion, Versuch und Fertigung in Firmen des Maschinen-, Fahrzeug- und Motorenbaus sowie in der Feinwerk- und Elektrotechnik, also das gesamte Wissen der Grundlagen und Grenzen des Einsatzes von Federn umfassend dargestellt.
Datum: zweijährlich (gerade Kalenderjahre) im September (2-tägig oder 3-tägig buchbar)
Kosten: siehe Flyer
Veranstaltungsort: an der Technischen Universität Ilmenau
Kontakt:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ulf Kletzin
+49 3677 69 2471
